Altneuatlantis | KAINKOLLEKTIV

Altneuatlantis

kainkollektiv

Premiere am 11.12.2009

Aber Zeus sprach zu ihnen... Wie kann die Utopie der Gemeinschaft nach ihrem historischen Ende heute aussehen? Und was wird aus der Angst des Menschen vor seiner Sterblichkeit unter der Bedingung, dass alles erforscht, jeder Winkel der göttlichen Schöpfung durchleuchtet, alle Drinks schon getrunken und unsere gesamte Existenz vermarktet ist? Die Götter sind unsterblich und wissen es, die Tiere sind sterblich und wissen es nicht – nur der Mensch ist sterblich und weiß es, Auge in Auge mit dem Leviathan…

Als blinde Passagiere in den Triebwerken der großen Atlantis-Maschine, deren Treibstoff Fantasie und deren Motor Schauspiel, Tanz, Musik und Film ist, erleben die Zuschauer in „Altneuatlantis“ die Stationen der 2500 Jahre alten Geschichte des berühmten Mythos inklusive seiner Wirkungen für die Gegenwart.

Der Tauchgang nach Atlantis ist eine Reise zu den Ruinen und den Toten der Geschichte in der Hoffnung, dass sie herausgeben, was an Zukunft mit ihnen versunken ist. Eine kollektive Reise ins Ungewisse mit dem Versuch, das Unmögliche aus der Tiefe zu bergen. Soyons realistes – demandons l’impossible!

Fotos: kainkollektiv

mit Julia Dillmann, Randolph Herbst, Andreas Maier, Rasmus Nordholt, Mirjam Schmuck, Anna Weißenfels

Inszenierung und Bühne kainkollektiv (Alexander Kerlin, Fabian Lettow, Mirjam Schmuck) Kostüme Sigrid Trebing Lichtspiele/Video Nils Voges (sputnic) Regieassistenz Marina Eichler Hospitanz Tilman Oestereich Licht- und Bühnentechnik Christian Aufderstroth, Daniel Schäfer

Die Künstlergruppe kainkollektiv wurde 2009 von Alexander Kerlin, Fabian Lettow und Mirjam Schmuck gegründet. Das Kollektiv arbeitet in wechselnden Zusammenhängen und kooperiert mit Künstlern aus den Bereichen Schauspiel, Tanz, bildende Kunst, neue Medien und Film.

Altneuatlantis ist eine Koproduktion von Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr und Schlosstheater Moers. Gefördert vom Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, das NRW KULTURsekretariat und den Fonds Darstellende Künste.