In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit | ANNA KPOK

Anna Kpok

In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit
Premiere: 20. Januar 2011

"Nun ja, was tun denn die Jungen, die Intelligenten, die aus wohlsituierten Familien, andres, als über Literatur und Malerei zu reden?" (Pier Paolo Pasolini)

Foto: Robin Junicke

Erschöpfung ist in der gegenwärtigen Gesellschaft nicht vorgesehen. Immer soll ich mich - empfangsbereit und total vernetzt - an unzähligen Möglichkeiten abarbeiten, ohne diese je realisieren zu können. Immer fehlt die Zeit, sich für den einen, richtigen Weg zu entscheiden. Den Blick weg richten und die Katastrophe damit im toten Winkel liegen lassen, in dem es sich schon immer am besten leben und gedeihen ließ.

Anna Kpok sucht in „In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit“ nach den Bruch- und Sollbruchstellen einer erschöpften Gesellschaft.

Anna Kpok hat sich 2009 an der Ruhr-Universität Bochum gegründet. „In Anbetracht der fortgeschrittenen Zeit“ ist nach „Projekt: Mensch 2.0“ ihre zweite Arbeit.

www.annakpok.de

Anna Kpok sind Martin Degeling, Kathrin Ebmeier, Henning
Gebhard, Anna-Lena Klapdor, Kirsten Möller, Kristin Naujokat, Lisa
Overmann, Almut Pape, Mia Sellmann, Jascha Sommer, Jasmin