Orlac Hand out - Mission Invisible | COPY & WASTE

Orlac Hand out

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Mission invisible 1

Eine Pressekonferenz: Die Regisseurin Doris Delay und ihre Crew sprechen über ihren neuen Film, ein Remake des Stummfilms "Orlacs Hände" von Robert Wiene. Darin verliert ein Pianist seine Hände und bekommt neue transplantiert – die eines Mörders. Daraufhin wird er hysterisch. Und auch die Pressekonferenz verfällt der Hysterie: Produzenten, Kameraleute und Special Effects-Experten tauchen auf und ab. Franz Fuchs, die Sieben-Millionen-Dollar-Frau und Mariah Carey sind auch dabei. Reale Geschichten von verlorenen Händen schießen zwischen die Fiktion, bis facts und fiction ununterscheidbar werden.

Was ist das echte Leben, das uns aufgeschwatzt wird, in Reality-Formaten im Fernsehen und anderswo? Und was ist mit dem unechten Leben, wenn wir spielen, vor der Kamera? Ist das nur das Test-Screening? "Kommt, geht los, nennt meinen Namen, macht ihn bekannt, tragt die Reste dessen zusammen, was ich war." Wie schon Johnny Depp sagt als Edward mit den Scherenhänden: "I’m not finished."

Hysterical glamour!

 

Text Jörg Albrecht Regie Steffen Klewar Schauspiel Janna Horstmann, Steffen Klewar, Anna Rot Kamera/Video Joachim Weber Raum und Kostüm Silke Bauer Musik Matthias Grübel Dramaturgie und Produktionsleitung Martin Dueller

Eine Koproduktion von copy & waste, uniT Graz und Ringlokschuppen Mülheim. Gefördert durch das Österreichische Bundesministerium für Unterricht, Kunst und Kultur, das Land Steiermark und die Stadt Graz.