Kortländer-Saga | KAINKOLLEKTIV

Foto James Howard

KORTLÄNDER-SAGA

kainkollektiv

14./15. Dezember 2012 | 19.30 Uhr
Eintritt: Vvk 10.-| erm. 5.- | Ak 12.- | erm. 7.- €

Ein Ruhr-Polnisches Archäologikum

Mit der „Kortländer-Saga“ setzen das kainkollektiv und seine polnischen Partner vom Teatr Nowy den mit der Produktion „Fasada 1/2“ im vergangenen Jahr in Krakau begonnen Dialog fort und fragen diesmal nach der Gegenwart des polnischen Erbes im Ruhrgebiet. Da, wo sich einst die Identität der Region herausbildete, waren Personen und Sprachen mit am Werk, an deren Existenz heute nur noch wenig erinnert.

In der „Kortländer-Saga“ drängen sie als unbefriedetes Erbe in den Raum unseres kollektiven Bewusstseins ein. Ein deutsch-polnisches Ensemble verschreibt sich als Geisterjäger-Team der Mission einer gemeinsamen Zukunft und bringt dazu die vergessenen, versunkenen und verdrängten Geschichten der Polen im Ruhrgebiet in Bruchstücken und unsortierten Fragmenten ans Tageslicht.

In deutscher und polnischer Sprache mit deutschsprachiger Übersetzung.

Regie kainkollektiv (Lettow/Schmuck) Autorin Maria Spiss Bühnebild Łukasz Błażejewski Dramaturgie Tomasz Kireńczuk Regiemitarbeit Agnieszka Wiecha Produktionsleitung Kirsten Möller Mit Robert Baranowski, Sylwester Piechura, Joanna Stanecka, Lukasz Stawarczyk und Weronika Wronka

Eine Produktion von kainkollektiv in Koproduktion mit Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr, FFT Düsseldorf und Teatr Nowy Krakau. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein -Westfalen, die Kunststiftung NRW und das Adama Mickiewicza Institut Warschau, das Polnische Institut Düsseldorf und das Goethe Institut Krakau.