Worum es geht | JUTTA DITFURTH

26.04.2012

Textrevolte - Eine Reihe zu Literatur und Politik

Eine Kooperation von LiteraturBüro Ruhr e.V. Gladbeck und dem Ringlokschuppen Mülheim an der Ruhr

Es gärt. Kaum wird das Ende der Krise eingeläutet, nimmt die nur ihren nächsten Anlauf. Millionen Menschen fürchten sich vor der Zukunft. Eine winzige Minderheit besitzt Milliarden. Die Mittelschicht wird zerrissen. Angst und Armut lassen bürgerliche Konsense bröckeln. Rassismus und Naturzerstörung wachsen. Vertrauensverluste, panische Reformen, eine mediale Revolution. Wir erleben den Beginn einer Totalveränderung. Ein »Weiter so!« ist unmöglich.

Jutta Ditfurth bringt Ordnung ins Gestrüpp der Diskussion und legt die Interessen der Beteiligten offen. Ohne jeden Alarmismus stellt sie klar, worum es in Wirklichkeit geht. Sie sagt, was uns droht und was wir tun können: eine unverzichtbare Orientierungshilfe für alle, die zum Kern der Debatte vordringen wollen.

Jutta Ditfurth ist Soziologin, Publizistin und politische Aktivistin in der außerparlamentarischen Linken. Sie war Bundesvorsitzende der Grünen, trat 1991 aus und gründete im selben Jahr die Ökologische Linke mit. Von 2001 bis 2008 und wieder seit März 2011 vertritt sie die Wählervereinigung ÖkoLinX-ARL im Frankfurter Römer. Zuletzt erschienen von ihr „Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen“ und „Durch unsichtbare Mauern. Wie wird so eine links?“ (2011).