Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden | SUBBOTNIK

Die Sehnsucht des Menschen ein Tier zu werden

SUBBOTNIK

22. / 23. Februar 2013 | 19.30 Uhr

„Ich möchte kein Mensch mehr sein, weil ich es leid bin, an allem schuld zu sein. Alles was man macht ist Ausbeutung der Dritten Welt oder eine Umweltschweinerei. Ich will das nicht mehr.“

Modern life is rubbish – das ist seit wenigstens zwanzig Jahren bekannt. Und jetzt, wie weiter? Zu einem Zeitpunkt, da die wirtschaftlichen Ungleichheiten menschliche Dimensionen verlassen und unsere Kultur den Eindruck von rasendem Stillstand vermittelt, scheint es, als gäbe es einen fast hilfesuchenden Blick in Richtung Tierwelt.

Die offenbare Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit, mit der Tiere agieren, ihre Fitness, ihre augenscheinliche Freiheit und ihre zutiefst asoziale Gerechtigkeit weckt im Menschen Neid und gleichzeitig den Wunsch, das eigene Dasein abstreifen zu können und Tier zu sein.

Foto: Oleg Zhukov

SUBBOTNIK erzählt auf Grundlage von Inuit-Märchen die Geschichte einer Sehnsucht, die vielleicht davon handelt, wie man daran scheitert, etwas anderes sein zu wollen. Vielleicht weiß man aber auch hinterher mehr darüber, was es heißt Mensch zu sein.

Von und mit Martin Klopfer, Kornelius Heidebrecht, Oleg Zhukov und Olaf Helbing Regieassistenz Tossia Corman

Eine Koproduktion von Ringlokschuppen Mülheim und FFT Düsseldorf. Gefördert durch die Stiftung van Meeteren und dem Kulturamt Düsseldorf.