Prekäre Landschaften

26.10.2013

Eine künstlerisch forschende Auseinandersetzung mit (Ge)Schichten wiederkehrender Umbrüche.

Das Ruhrgebiet wurde in den letzten Jahren radikal transformiert. Dabei befinden sich nicht nur die unter Tage liegenden, sondern auch die sichtbaren urbanen Landschaften und die alltäglichen Lebenssituationen der Menschen in zunehmend prekären Verhältnissen. Zahlreiche Förderprogramme können dem Rückgang des Handels und der Entleerung mancher Innenstädte nur wenig entgegensetzen.

Die Tagung beschäftigt sich mit verschiedenen Schichten, Dimensionen und Rhythmen der Umbrüche des Ruhrgebiets und eröffnet dadurch ungewohnte Zugänge und Perspektiven.

Das „Labor Mülheim ZHdK“ – vier hybrid zusammengesetzte Gruppen von KünstlerInnen und KulturwissenschaftlerInnen - haben temporär in Mülheim gearbeitet. Projektpräsentationen, Spaziergänge zu Orten und genügend Zeit für Gespräche sollen die Möglichkeit bieten, sich einem erweiterten Verständnis von Urbanität, Landschaftlichkeit und Leben(swirklichkeit) anzunähern.

Fr. 25. Okt. | 14.00 – 18.00 Uhr Projektpräsentationen in der dezentrale
Fr. 25. Okt. | 20.00 Uhr Keynote-Lecture mit Klaus Ronneberger im Ringlokschuppen. Klaus Ronneberger ist freier Publizist (Frankfurt a.M.) und langjähriger Mitarbeiter des Instituts für Sozialforschung, veröffentlichte u.a. gemeinsam mit Walter Jahn und Stephan Lanz Die Stadt als Beute.

Sa. 26. Okt. | 9.30 – 18.00 Uhr Walks & Talks in der dezentrale

Das detaillierte Programm für Samstag:

In der dezentrale:

Walks & Talks
09.30 - 10.30 Die erzählte Stadt. Zwischen Wirklichkeit und Konstruktion, Tobias Gerber, Ingo Starz im Gespräch mit Stefan Goch und Mats Staub
10.30 - 11.10 Extended Ears, Cathy van Eck, Kurzpräsentation und Spaziergang
11.10 - 11.30 PAUSE
11.30 - 12.30 Reflexion(en): Künstlerisches und ethnografisches Forschen mit Kreativitätskombinat Klein Riviera und !Mediengruppe Bitnik
12.30 - 14.00 Mittagspause
14.00 - 15.20 Gespräch über Vertikalität, Passage und Tanz mit Idrissa Aponda, Jochen Becker, Astrid Kusser (skype), Gurl Wave aka Rock und knowbotiq
15.20 - 16.00 Augmenting Urban Sounds, Kirsten Reese, Kurzpräsentation und Kleininstallation im öffentlichen Raum
16.00 - 16.20 PAUSE                    
16.20 - 17.00 Sonozones Mülheim, Diskussion mit Salomé Voegelin, Kirsten Reese, Cathy van Eyck und Jan Schacher
17.00 - 18.00 Schlussrunde mit allen Beteiligten. Moderation: Holger Bergmann, Jürgen Krusche und Christoph Schen

Für 14 € / erm. 7 € können Sie ein Kombi-Ticket für beide Tage erwerben!

Weitere Infos unter www.urbanekuensteruhr.de Anmeldung für Projektpräsentation und Walks & Talks erforderlich unter: dezentrale@ringlokschuppen.de

 

Eine Kooperation von Urbane Künste Ruhr in Zusammenarbeit mit der Zürcher Hochschule der Künste und Ringlokschuppen Mülheim.