KEINER FINDET SICH SCHÖN | René Pollesch

Fr. 18. + Sa. 19. Dezember | 20.00 Uhr

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»Was sagt uns das, dass die Leben so oder ganz anders hätten verlaufen können? Irgendwas ist ja dran an diesem Gedanken, dass uns banale Entscheidungen da hin oder da hin werfen können, obwohl wir ja wissen, dass wir 60 Jahre später, wenn wir unsere High Heels wegwerfen, ganz genau wissen, dass es nur den einen Strang gab, der uns hätte glücklich werden lassen können. Nur den einen.«

René Pollesch transkribiert unser Innenleben als großen Liebeskummer-Monolog. Es geht um nichts weniger als das unaufhaltsame Altern und das wachsende Leiden am Mangel an Liebe in einer maximal beschleunigten Welt. Fabian Hinrichs transportiert René Polleschs Gedankenstrom als virtuoser verlorener Conferencier: Melancholie gegen Zeitgeist, Weltschmerz gegen Present Shock. Wo finde ich mich im Strudel der Ereignisse wieder? Und wo finde ich dich?

„umwerfend komisch […] auf überraschende Weise zutiefst romantisch.“ Hannah Lühmann, Die Welt

"nun ist Réne Pollesch endlich der Romantiker geworden, den wir schon immer in ihm vermutet haben" Esther Slevogt, taz

 

Mit: Fabian Hinrichs und Nina Baukus (Tanz und Choreographie), Rebekka Esther Böhme (Tanz und Choreographie), Uri Burger (Tanz und Choreographie), Nikos Fragkou (Tanz und Choreographie) und Jessica Kammerer (Tanz und Choreographie)

Text und Regie: René Pollesch
Bühne: Bert Neumann
Kostüme: Tabea Braun
Licht: Frank Novak
Ton: Tobias Gringel, William Minke
Souffleuse: Katharina Popov
Dramaturgie: Anna Heesen

Ein Gastspiel der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz Berlin, UA in Berlin am 24.06.2015. Gefördert von der Kunststiftung NRW.