SCHUBLADEN | She She Pop

03.+04. Oktober

03. Oktober: Einführung um 19.30 Uhr
04. Oktober: im Anschluss Gespräch mit den Künstler*innen

Pünktlich zum 25. Tag der deutschen Einheit kommt das international erfolgreiche Performancekollektiv She She Pop (Testament, Frühlingsopfer) und spielt „Wiedervereinigung“. Drei im Westen aufgewachsene Performerinnen begegnen drei ost-sozialisierten Gegenspielerinnen auf der Bühne, um füreinander ihre Schubladen zu öffnen. Dabei greifen sie auf autobiografisches Material zurück: Briefe, Tagebuch-Auszüge und andere Text-Dokumente werden grob chronologisch sortiert, ebenso wie das innere Bilderarchiv und der dazugehörige Soundtrack.

Eine vielstimmige und zutiefst subjektive Chronik der ost-westdeutschen Geschichte wird live erzählt, mit privaten oder öffentlich Textquellen belegt, entlang oder entgegen der großen Weltanschauungen. Die Lücken, Ungenauigkeiten und fehlenden Verbindungen gehören mit zum System. Wer waren wir? Wer sind wir? Warum sind wir so geworden?

Ein vergnüglicher Abend mit Langzeit- und Tiefenwirkung.
Tom Mustoph, taz Berlin - die tageszeitung, 10.03.2012

 

Konzept: She She Pop.
Von und mit: Sebastian Bark, Johanna Freiburg, Barbara Gronau, Annett Gröschner, Fanni Halmburger, Alexandra Lachmann, Katharina Lorenz, Lisa Lucassen, Mieke Matzke, Peggy Mädler, Ilia Papatheodorou, Wenke Seemann, Berit Stumpf und Nina Tecklenburg.
Koordination / Dramaturgische Mitarbeit: Kaja Jakstat.
Bühne: Sandra Fox.
Kostüm: Lea Søvsø.
Lichtdesign: Sven Nichterlein.
Ton: Florian Fischer.
Produktion/ PR: ehrliche arbeit – freies Kulturbüro.
Administration: Elke Weber.
Hospitanz: Eilika Leibold, Anja Predeick.
Dank an Anja Dürrschmidt und Marion Müller-Roth.

Ein Gastspiel des Hebbel am Ufer Berlin, UA in Berlin am 08.03.2012. Eine Koproduktion von She She Pop mit dem Hebbel am Ufer Berlin, Kampnagel Hamburg, FFT Düsseldorf und brut Wien.

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin – Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten, die Behörde für Kultur, Sport und Medien der Freien Hansestadt Hamburg, den Fonds Darstellende Künste, die Rudolf Augstein Stiftung und die Kunststiftung NRW.