CLAP | :objective:spectacle:

Fr. 04. März 2016 (19.30 Uhr Einführung) / Sa. 05. März 2016 (im Anschluss Nachgespräch) | jeweils 20.00 Uhr
Tickets | Vorverkaufsstelle finden

An diesem Abend wird ausschließlich applaudiert. Was normalerweise als Konvention oder Ritual das theatrale Ereignis rahmt, machen :objective:spectacle: zum szenischen Mittelpunkt: Die Bühne wird zur Applausmaschine, die Blackbox zum Beifallskonzert. Warum und wem applaudieren wir und wie?

Ein Chor von Claqueuren zappt in rhythmisch-repetitiven Mustern durch Formen und Gesten des Applaudierens: In einem stetigen Loop von Auf- und Abtritten und intensiven Momenten des Ausharrens entlädt sich die Spannung der Erwartung in immer neuem Beifall. Wann wird das Publikum einsteigen und selbst applaudieren?

Gemeinsam mit einem Chor aus applaudierenden Ruhrgebietsbewohner*innen wird eine Performance entwickelt über Fame, den Selbsthype von Communities und über die Frage, was ein gelungenes Erlebnis ausmacht.

Rückschau auf trailer Ruhr zur Aufführung von Lisa Kerlin

Unter dem Label :objective:spectacle: erarbeiten Christoph Wirth, Clementine Pohl, Victor Lénoble und Olivier Veillon Theaterkonzepte, die zwischen Klangkunst, Happening und Installation changieren. Inspiriert von den Ideen der Avantgarde, experimenteller Musik und Architektur befragt die Gruppe die Funktionsmechanismen des Theaters und des Spektakulären. CLAP. Entsteht 
in Zusammenarbeit mit dem französischen Netzwerk L‘OUTIL und dem New Yorker Komponisten Bryan Eubanks. :objective:spectacle: haben den zweiten Preis bei der diesjährigen Ausgabe von PREMIO, Nachwuchspreis für Theater und Tanz, erhalten.

In Koproduktion mit Ballhaus Ost und Treibstoff Theatertagen 2015. Dank an Théâtre en Mai – CDN Théâtre Dijon Bourgogne, Teater Nordkraft Aalborg – Nordic Performing Art Days 2014, PACT Zollverein Essen.

Foto: Nelly Rodriguez