DISKUSSION MIT FLORIAN MALZACHER UND BERND STEGEMANN

Im Rahmen von Cheers for Fears
Diskussion | Sa. 19. März 2016 | 18.00 Uhr | Eintritt frei

Ist eine Grenzziehung zwischen Theater und Performance heute noch angemessen? Wie wird das zukünftige Theater aussehen und welche gesellschaftliche Relevanz wird es für sich beanspruchen? Das Gespräch fokussiert die politischen Potentiale zeitgenössischen Theaters und thematisiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten traditioneller Theatermittel und performativer Formen.

Florian Malzacher ist Künstlerischer Leiter des Impulse Theater Festivals und freier Kurator. Er gilt als Kenner der aktuellen internationalen Theaterszene und sieht postdramatische Formen als kritische Instanz, die gesellschaftlichen Zustände herausfordern. Kürzlich erschien die von ihm herausgegebene Anthologie Not just a mirror – Looking for the political theatre of today.

Bernd Stegemann ist Professor für Theatergeschichte und Dramaturgie an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch und Dramaturg an der Schaubühne am Lehniner Platz in Berlin. 2015 erschien sein Buch Lob des Realismus, in dem er die postmoderne Theaterästhetik einer ebenso pointierten wie radikalen politischen Kritik unterzieht und ihr die Suche nach einem neuen Realismus entgegenstellt.

Das Gespräch findet im Rahmen des Cheers for Fears Festes statt, das Studierende der unterschiedlichen Studiengänge der Szenischen Künste aus NRW zusammenbringt. Ausgehend von einem Aufführungsmarathon fortgeschrittener Studierender widmet sich Cheers for Fears grundlegenden Fragen der Position der Darstellerinnen und Darsteller, einer Berufspraxis zwischen Tradition und experimentellen Formen und den damit verbundenen Ausbildungskonzepten der Zukunft.

Moderiert wird das Gespräch von Matthias Frense, Künstlerischer Leiter, und Sebastian Brohn, Dramaturg am Ringlokschuppen Ruhr.

 

Das Cheers for Fears Fest wird veranstaltet von der Studierendeninitiative Cheers for Fears und dem Ringlokschuppen Ruhr. In Zusammenarbeit dem NRW Landesbüro Freie Darstellende Künste. Gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen sowie von der Kunststiftung NRW.