ISLÄNDERSAGAS | vorschlag:hammer / yuri500

Fr. 19. Februar 2016 | Einführung 19.3 Uhr / Sa. 20. Februar 2016 | Nachgespräch im Anschluss | jeweils 20.00 Uhr

vorschlag:hammer und yuri500 wagen sich an das reiche literarische Erbe Islands – mehr als 1000 Jahre alte Mythen und Geschichten. Trolle und Elfen sind hier ebenso zu finden wie Familientragödien. In stets changierenden Perspektiven bringen sie Naturphänomene, Sagengestalten, Identitätsstiftung und schließlich die Bühne selbst in Bewegung, um die Zuschauenden hinaus aus Raum und Zeit zu tragen. Jahreszeiten werden zu Momenten gerafft, Augenblicke dehnen sich zu monumentalen Ereignissen.

Das isländisch-schweizerisch-deutsche Ensemble aus Spezialist*innen für charmantes experimentelles Erzähltheater übersetzt die eigenwillige Narration der Isländersagas in eine bildhafte Theatersprache. Sie spinnen die alten Mythen weiter in das moderne, durch die Finanzkrise gebeutelte Island und übertragen sie in die eigene Familienbiografie.

"[Ein] Abend wir der heiße Quell des nordischen Mythos [...] Beherzt, engagiert und mit kalkulierter Komik haben sich die Performer dem Erzähltheater verschrieben – gegen den Strom. Sie bespielen ganze Textflächen, bahnen sich spritzig wie ein Gletscherbach den Weg durch den Sagenkosmos und geben längst vergessene Biografien ganzer Familienstämme an eine neue Generation weiter." Margitta Ulbricht, WAZ Mülheim

Koproduziert durch: vorschlag:hammer, yuri500, ROXY Birsfelden, Theater Chur und Culturescapes. Gefördert durch: Fachausschuss Tanz und Theater BS/BL, Migros-Kulturprozent, Ernst Göhner Stiftung, Futurum Stiftung und Pro Helvetia, Schweizer Kulturstiftung. Das Gastspiel wird gefördert von der Kunststiftung NRW.