DIE ANASTROPHE PROBEN | EGfKA

April 2017

Nächste Runde für die Anastrophenszenarien der EGfKA. Ana – was?? Anastrophen! Anastrophen sind unwahrscheinliche, aber mögliche Wendungen zum Besseren.

Gruppe & Kompliz*innen tüfteln eine Woche lang in ihrem Labor an gesellschaftlichen Zukunftsszenarien. Zur Vorbereitung ihrer Inszenierung im Juli 2017 unterziehen sie die im Februar im Rahmen ihrer Konferenz WHAT HAPPENED TO THE ’EUROPEAN DREAM’? gewonnenen Erkenntnisse einem Praxistest: Wer beschwört die Katastrophe? Wem nutzt die Angst? Müssen wir jetzt wirklich Konserven einlagern und auf Trockenmilch umsteigen? Wie könnte antifaschistisches Theater heute aussehen? Was tun gegen Prepper*innen & Co.? Und wer ist eigentlich dieser Jura Soyfer? 

Zweimal öffnen sich die Türen der zum Panic Room umfunktionierten Probebühne: Zu Beginn der Laborwoche für eine Keynote Lecture über Prepper*innen und Survivalist*innen als Krisenphänomen; am letzten Tag für eine Lecture Performance, die einen Vorgeschmack auf das Stück ANASTROPHE NOW! geben wird!

Programm 

Di. 18. April 2017 | 20.00 Uhr
Prepper und Survivalist*innen: Der dünne Pelz der Zivilisation
Keynote Lecture

Sa. 22. April 2017 | 20.00 Uhr
Preparation for Anastrophe
Lecture-Performance

Zwei Jahre Doppelpass zwischen EGfKA und Ringlokschuppen Ruhr:
PERFORMING POLITICS OF CARE

Das Theaterkollektiv EGfKA (Europäische Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten) verbindet seit seiner Gründung 2012 postdramatische und klassische theatrale Formen mit fundierter Theoriearbeit und einer klaren politischen Haltung. Mit Leichtigkeit, Phantasie und Präzision werden neueste Diskurse und sozio-politische Entwicklungen hinterfragt, gängige Erzählweisen zerlegt und zeitgemäße künstlerische Formen entwickelt. In den Spielzeiten 16/17 und 17/18 entwickelt die EGfKA gemeinsam mit dem Ringlokschuppen Ruhr im Rahmen der Doppelpass-Förderung durch die Kulturstiftung des Bundes das Projekt PERFORMING POLITICS OF CARE.

Eine Koproduktion der EGfKA - Europäische Gemeinschaft für Kulturelle Angelegenheiten mit Ringlokschuppen Ruhr. Gefördert im Fonds Doppelpass der Kulturstiftung des Bundes und von der Kunststiftung NRW.

Ringlokschuppen Ruhr präsentiert EGfKA / Gif: Björn Stork

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