Schule als Spielfeld

Schule als Spielfeld

Ein Beitrag zum Kulturrucksack NRW

Spielkultur entdecken und beleben. Einstieg in ortspezifisches Spielen im öffentlichen Raum.

 

Warum sind alle Klassenräume weiß? Warum steht der Lehrer vorne und nicht an der Seite? Wieso dauert der Unterricht immer 45 Minuten und nicht so, wie es gerade für den Unterricht passt?  Was entdecken wir noch Spannendes an und in der Schule, wenn man mal die Schüler-Perspektive gegen eine Spieler-Perspektive eintauscht?

„Das hier ist eine Schule und kein Spielplatz!" – Wir drehen den Spieß um und kommen mit unserem Forschungslabor in eure Schule.  Machen die Schule und die Stadt, die uns umgibt, zum Spielfeld, würfeln, rätseln, rennen. Suchen spielerisch nach Regeln, Erweiterungen und Wunschträumen und entdecken vielleicht die (Macht-)Strukturen, die in die Räume von Schule eingebrannt sind, denn Schule ist ein pädagogischer Machtraum. Dabei erobern wir den öffentlichen Schul-Raum ganz spielerisch zurück, versehen ihn mit neuen Funktionen und wecken den Spieltrieb in uns. 

Ziel des Projekts ist die Entwicklung ortspezifischer Spiele für den Schul- und Stadtraum, sowie die Planung und Durchführung eines SchulStadtSpielFests.

"Schule als Spielfeld" findet im Rahmen einer (theaterpädagogischen) Projektreihe zur Erforschung der analogen und digitalen Spielkultur statt. Kooperationspartner waren 2012 die Realschule Mellinghofer Straße und die Max Kölges Schule (ehemals: GHS Bruchstraße). Die Reihe soll u.a. über drei Jahre an verschiedenen Orten in Mülheim fortgesetzt werden.