Migrant Empowerment through Vocational orientation

Berufsorientierung

Info: montags & freitags: 10:00 - 13:00 Uhr in der vier.zentrale

Workshop in der vier.zentrale, Copyright Björn Stork

Migrant*innen Empowerment durch Berufsorientierung

Das Projekt bietet ein mehrsprachiges Berufsorientierungsprogramm für Migrant*innen und Asylbewerber*innen, das zweimal wöchentlich in der vier.zentrale stattfindet.

Ziel ist es, die Teilnehmer in die Lage zu versetzen, Entscheidungen über ihre berufliche Laufbahn zu treffen, marktrelevante Fähigkeiten zu erwerben und Zugang zu Beschäftigungsmöglichkeiten zu erhalten. Durch die Förderung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit, der sozialen Eingliederung und des Selbstwertgefühls unterstützt das Projekt die Integration in die Aufnahmegesellschaft.

Das Projekt gliedert sich in drei unterschiedliche und bereichernde Komponenten:

1. Berufliche Orientierung
2. Monatliche Exkursionen
3. Mehrsprachige und multikulturelle Messe (Ende des Projekts)

Montags: 10:00 - 13:00 Uhr
Freitags:
10:00 - 13:00 Uhr

Ort: vier.zentrale, Leineweberstraße 15-17

Review & Feedback

Geführte Tour: Der Landtag 14.12.2025 

Der SUR-Besuch im Landtag fand am 14. Dezember 2025 mit 20 Teilnehmenden unterschiedlichen Alters und Hintergrunds statt, darunter Personen aus Syrien, Kamerun, Afghanistan, Guinea und Nigeria. Die Führung bot einen umfassenden Einblick in den Landtag, einschließlich Plenarsaal, Foyer, Besuchertribüne, Präsidialbüros, Ausschuss- und Fraktionsräume, Besprechungsräume sowie Abgeordnetenbüros. 
Der Ausflug war für alle Teilnehmenden sehr bereichernd. Besonders beeindruckt zeigten sie sich von der Größe des Parlaments, den modernen Einrichtungen und der effizienten Organisation. Viele betonten den starken Kontrast zu Parlamentsgebäuden in ihren Herkunftsländern. 

„Ich fühlte mich willkommen, keine Soldaten waren anwesend.“ 

„Die Gebäude wirkten groß, gut organisiert und anspruchsvoll.“ 

„Der Blick auf den Rhein von oben war wunderschön.“ 

Exkursion: Kölner Dom und Ehrenfeld-Moschee 21.12.2025 

Die Besuche im Kölner Dom und in der Ehrenfeld-Moschee ermöglichten den Teilnehmenden tiefere Einblicke in christliche und islamische Gebetsstätten, religiöse Praktiken und Symbolik. Sie entwickelten ein besseres Verständnis dafür, wie beide Orte für Gebet, Zeremonien und Gemeinschaftsleben genutzt werden, und reflektierten Gemeinsamkeiten und Unterschiede in Architektur, künstlerischem Ausdruck und Ritualen. Der Austausch förderte den interreligiösen Dialog, gegenseitigen Respekt und die Wertschätzung kultureller und spiritueller Vielfalt. Die mehrsprachige Unterstützung durch SUR verbesserte das Verständnis und die aktive Teilnahme während der Besuche. 

„Das war mein erster Besuch in einem Dom.“ 

„Ich habe Praktiken kennengelernt, die ich vorher noch nicht gesehen hatte.“ 

„Es war mein erster Besuch in einer Moschee.“ 

„Beide Orte wirkten ruhig und friedlich.“ 

„Der Besuch hat mich neugierig gemacht, einen Gottesdienst zu besuchen.“ 

„Ich verstehe den Konflikt zwischen uns nicht.“ 

„Wir sind alle Gottesdienstbesucher.“ 

Ort vierzentrale | Leineweberstraße 15-17 | 45468 Mülheim an der Ruhr

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